Freitag, 22. November 2013

Von Fischen, Regen und 24 Säckchen

Sicher kann man ein Jahr wunderbar dazu nutzen, viel zu reisen, viele verschiedene Orte zu sehen und dieses riesige Land Australien wunderbar kennen zu lernen. Oder aber man genießt, was man gefunden hat und unternimmt so viel wie sich eben anbietet. Und genau das machen wir. So gibt es schon wieder einiges zu berichten und das, obwohl wir noch immer hier sind – im wunderschönen Perth! (ok, nicht nur, aber vor allem!)

Die Geburtstage sind nun alle „abgearbeitet“. James ist 6, Lewis ist 4 und Leah ist 1. Happy happy happy Birthday!! Als kleine Zusammenfassung und zur Vervollständigung (James und Leah fehlten ja noch bildlich) lasse ich hier Fotos sprechen:

Marshmellow-Tässchen


passend zur Torte..


zartfarbene Torte und Cupcakes - natürlich alles mit Butterfly


Hans und Jules genießen die Party


auch Nils freut sich über die schicke Location  - ein schickes Cafe direkt am Meer


Das Geburtstagskind
Nächste Party: James' Piratenparty mit (natürlich selbstgemachten) Süßigkeiten und EURO-Goldmünzen

crazy Kuchen darf auch nicht fehlen

Geilster Wasserrutschenspaß!!

Und Kinderschminken. Hier die entzückende Cupcake-Prinzessin Chelsea

Tahlia konnte nicht genug kriegen

Hans und Pirat Sebastian
Weiter mit spannenden Erlebnissen ging es dann wieder Dank Internetdeal sehr günstig (wer trotz meines Ratschlags immer noch nicht bei Groupon registriert ist, ist selbst Schuld und anscheinend unbelehrbar..) nach Rockingham. Was will man da denn? Durchaus berechtigte Frage, wenn man sich in dieser Umgebung etwas auskennt, gilt dieser Stadtteil hier als einer, in dem gemessen mit Deutschland wohl viele RTL-Charaktere leben. Aber Rockingham ist nicht nur weit weg und Perths Plattenbau (natürlich trotzdem keine Hochhäuser, hier hat man ja Platz). Es stehen am Wasser entlang auch ganz nette Häuschen bis Villen und der Anlass unserer Fahrt war sogar noch näher am Meer. Das Boot legt an einem kleinen Steg am Strand. Der Strand dort ist übrigens auch sehr schön, darf ja mal erwähnt sein.. Ab auf's Boot also und los geht’s! Wohin? Zu den Delfinen. Da die wild sind und niemand sie zähmt, erzieht, einsperrt, fesselt, fängt und isst oder was auch immer man so Böses macht, müssen die erstmal gesucht werden. Bester Laune haben sie sich aber schnell angefunden. Sie sind uns sogar fröhlich entgegen geschwommen.
Schnell vom coolen Louie die Einweisung bekommen, was zu tun und zu lassen ist, in den sexy Neopren geschlüpft (das ist echte Arbeit, wenn die Dinger noch feucht sind, man man man..) und dann GO GO GO, alle rein ins Wasser. In Sechsergruppen, um die Fischis nicht zu erschrecken. Mit Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet eine Kette bilden. Linke Hand fasst Gürtel des Vordermannes (bzw. der Vorderfrau, für die Emanzen unter uns) und dann leichengleich auf der Wasseroberfläche treiben. Die quietschenden Delfine kamen von ganz allein, spielen, umschwimmen dich, singen und paaren sich sogar direkt vor deinen Augen. Hemmungslos und atemberaubend! (obwohl's mit Schnorchel ja möglich gewesen wäre) An dieser Stelle eine dicke und ernstgemeinte Entschuldigung an alle Delfine für meine bisherige Einstellung, dass ihr langweilig und ja nur „ein großer Fisch“ seid (Säugetier, weiß ich.. Schwimmt aber und sieht aus wie Fisch und wird daher hier so genannt). Es war mehr als spannend, unglaublich und unvergesslich! Danke auch an meine liebe Hans, Nils, Granny, Vivi und Kathi für schöne Stunden auf dem Boot und im türkisen Nass! Und wir alle danken Nils ganz besonders für das schöne Video von unserem "Abschiedskommitee"!

Nils mit Hai-Verscheuchungssystem am Fuß


Das Team Black mit dem schwarzen Gürtel (was auch sonst?!)

Hier Team Black unter Wasser

so naaaah

zum Greifen nah sogar




Aber nicht nur Perth hat seine Freude an uns, denn wie gesagt, was wir kriegen, nehmen wir mit! Und so ging es diesen Monat mal rüber an die Ostküste. Die Rollen der Lockvögel wurden übernommen von „Schwägerin“ Jana und Bandkollegin Bine, die mal zum Urlauben in Sydney waren. Chance erkannt, ergriffen und ZACK nach Sydney! Wir sind dazu ganze fünf Nächte beim Exparshiper und Freund Alex und seiner wunderbaren Frau Angela untergekommen (Thank you so much, Guys, it was a real pleasure to meet and be with you. Big TA for having us!!). Gemessen in Hamburger Einheiten war das zwar so ungefähr in Henstedt-Ulzburg, (für alle Nicht-Hamburger: Weit raus, ruhig und lange Bahnfahrt zur Stadt), aber dafür 1a-Schlaf und trotzdem gute Verbindung. Mit der hochmodernen (NOT) Bahn dann circa 50 Minuten bis in die Innenstadt, vorbei an allen sehr deprimierenden Stadtteilen. Ja ja.. der Westen Sydneys ist also nicht so der Knaller. Die bekannten Sehenswürdigkeiten hingegen aber tatsächlich sehr sehenwürdig!

Es ist wie ich gehört habe auch nach Deutschland durchgedrungen, dass es in Sydney heißer zuging als gut für sie Stadt ist. Für beziehungsweise eher gegen die Buschbrände ist es also spitzenmäßig, dass es viel geregnet hat. Schlechtes Timing dahingegen für uns. Die ersten Tage konnten wir Bondi Beach (touristisch, aber schön!) mit Bine und am zweiten Tag dann das volle Innenstadttrubelleben (groß, voll und schön!) mit Jana und Freundin Karo in vollen Zügen und kurzer Kleidung genießen. Dann ging's los mit dem Regen. Anstatt großartig zu erkunden wurde demnach (ein bisschen leider, aber auch ein bisschen herrlich!) relaxt. Möglicherweise haben wir ja zum Ende meiner Australienzeit (noch nicht dran denken, Juju!!) nochmal die Möglichkeit, hinzufliegen, aber es darf auch gesagt sein: wenn nicht, ist es nicht soo dramatisch. Zusammenfassend lässt sich sagen: Eindrucksvolle Bilder bieten sich in der City, ansonsten wollte Sydney sich uns gegenüber leider nicht von seiner besten Seite zeigen. Genossen haben wir unseren Kurztrip aber auf jeden Fall in vollen Zügen. Genau genommen in vollen Bussen, da die Züge sich ja dazu entschlossen haben, nicht mehr zu fahren an unserem Wochenende.


Touris vor Harbour Bridge

Opera House (das muss ja)

Wer hätte gedacht, dass die Oper gefliest ist?



Eindrücke im Dunkeln - fotografiert während einer schönen Tour mit der Fähre





Zurück in Perth genießen wir den bereits ziemlich heißen Sommer. Verschwitzt nach zehn Minuten Wäsche-Aufhängen.. Daran muss sich das europäische Schweißdrüsensystem erstmal gewöhnen. Aber wir sind guter Dinge.
Alles wird weihnachtlich. Nur die Stimmung bislang noch nicht, kommt man sich doch eher vor wie im falschen Film. Aber da nun auch die 24 Säckchen meiner Adventskette und mein Nikolaus-Stiefel hier angekommen sind (Danke, Mama!! :-* und Danke Oma, für all die schönen Sachen für die Kinder, das ist großartig! Sie werden sich soo sehr freuen!), scheint es etwas realer!
Erstmal geht es nächste Woche zu fünft (Mona, Freya, Nils, Hans und Jules) nach Lombok/Indonesien, um fünf Tage und Nächte Luxus-Suiten mit eigenem Pool zu genießen. Wenn wir dann wieder da sind, dürfte hier der Weihnachtsbaum aufgebaut sein, das passiert nämlich üblicherweise am 01. Dezember.

Zitat der Woche von Lewis:
„Julie, you know how much I love you? All the way to the moon and back!“
(da KANN man doch ehrlich nur glücklich sein hier!)

Und in alter Tradition ein geblogter Gruß. Heute aaaan: Den Henstedt-Ulzburger Teil der Familie! Nicht nur, weil euer schöner Stadtteil Erwähnung in diesem Eintrag gefunden hat, sondern auch, weil ich viel an euch denke und mir vorstellen kann, dass gerade euch, Lea und Lenni, der Delfinteil gut gefallen könnte. Ich hätte euch gern einen eingefangen, aber Anfassen war leider nicht erlaubt und ich glaube, die Fische fühlen sich auch nicht soo wohl in der Post. Bettina und Martin, ich trainiere hier fleißig weiter das Backen und die abgefahrene Süßigkeiten-Kunst, damit ich euch bei der Ausführung des nächsten Geburtstages helfen kann. Fühlt euch alle umarmt!!



Samstag, 9. November 2013

Oktober, du warst bunt.. aber vor allem lila!


Nun ist es bewiesen! Beim Geprahle mit dem tollen Wetter, der Sonne jeden Tag, dem wolkenlosen Blau und dem strahlend türkisen Ozean handelt es sich nicht wie von Nils behauptet um einen PR-Trick, um Leute hierher zu locken! Es ist wahr und absolut real! Daher sitze ich heute wieder auf meinem Lieblingsplatz auf der Veranda vor unserem Haus, um zu genießen und mit euch zu teilen. „Sharing is caring“ wie mein lieber Lewis immer sagt. Aber heute stellen wir seinen großen Bruder mal in den Vordergrund, denn:

JAMES IS 6! Happy Birthday, my big boy!!! I wish you all the best and a fun pirates party tomorrow! I'm sure we will have such a nice time on the water slide and I'm so happy I'm here to celebrate with you! Thanks for filling my bucket with your smiles and laughs and kiss guns every day! Big birthday hug for you!!

Und so gibt es nach der phänomenalen Geburtstagsparty zu Leahs erstem Geburtstag am letzten Wochenende morgen wieder eine dicke Sause. Wie der Geburtstagsgruß andeutet mit einer fetten, aufblasbaren Wasserrutsche im Vorgarten und vielen Details rund ums Thema Piraten. Sicher kann ich euch im nächsten Eintrag dabei verhelfen, euch ein Bild davon zu verschaffen.

A propos Bild. Da gibt es auch in dieser Woche wieder einiges, was ich euch gern mal zeigen möchte.

Let's start: 

Das Wetter ist wie erwähnt herrlich! Absolut konstanter Sonnenschein und superzuverlässig NICHT regnerisch – das Gegenbild zu Hamburg, möchte ich meinen. Dafür, sich ein Fahrrad anzuschaffen, sprach also vieles. In Schroddi wird es durch die Dauerbestrahlung logischerweise ziemlich heiß und das Lenkrad wird von nun an mit einem weißen Geschirrtuch geschützt, um überhaupt anfassbar zu bleiben – Autsch! Auch die Bewegung (häufig aufwärts, hier ist's nämlich ganz schön bergig, ein ordentliches Auf und Auf und endlich wieder Ab also..) schadet ja bekanntlich niemandem, auch wenn man sagen muss, dass Radfahren bei den Temperaturen jetzt schon gut reinhaut – wie soll das im wirklichen Sommer werden? Dennoch, gerade ein passendes Angebot im Internet gefunden und somit ein gebrauchtes und tolles Rad gekauft. 



Was es noch Neues gibt? Nun, Nils ist ja hier mittlerweile auch gar nicht mehr soo neu, über einen Monat nun schon und endlich auch richtig in der Nähe (und immernoch rauchfrei, sage ich euch stolz!!). Nach dem Umzug in die neue Bleibe (zu Surfer Steve, der hoffentlich sein Versprechen einhält und uns beiden Surfen beibringt), scheint nun alles noch optimaler. Und so verbringen wir unser beider Freizeit mit lauter schönen Dingen und gelegentlich auch in schöner Begleitung mit den Mädels. Da wurde es doch mal wieder Zeit für ein leckeres Dinner-Picknick im Kings Park mit wunderschöner Aussicht auf die erleuchtete Skyline. Dieses Mal gab es sogar ein fast nur für uns organisiertes Feuerwerk am Wasser, was für wunderschöne Spiegelungen sowohl im Fluss als auch in den Glasfassaden der Hochhäuser sorgte. Aaaw! So nice! Und dazu gab's völlig undekadent Toast mit Frikadellen, Scheibenkäse und Ketchup. Es lebe der Gegensatz! Was für ein schöner Abend!



Unser nettes Picknick-Plätzchen



Den Tag danach haben wir dann mal damit verbracht etwas absolut Europäisches zu unternehmen: Wir waren beim Fußball! Nix da football! Soccer, wie sie es hier nennen. Perth Glory hat dem Sydney FC mal eins auf die Nuss gegeben und wir waren live dabei. In der dritten Reihe, pralle Sonne und die Klatschpappe mal schnell zum Fächer gemacht. Trotz Hut und dreimaligem Sonnencreme-Nachlegen ordentlich an Farbe gewonnen. Und das nicht nur bezogen auf die Haut. Da hat Nils sich doch tatsächlich eins der lilanen Perth Glory T-Shirts zugelegt. Es ist doch wirklich faszinierend, was dieses Land mit einem macht. Aber keine Sorge, liebe Pauli-Fans! Braunweiß ist und bleibt seine Lieblingsfarbe und so werden die Spiele der Hamburger Herzensmannschaft leider meistens zu unmenschlichen Nachtzeiten im Internet verfolgt. (Und über's Letzte gemotzt.. was soll denn sowas?) Nun denn, es war eine aufregende, schweißtreibende und für Perth Glory erfolgreiche (1:0) Zeit mit Bier, Wurst, Pommes und Fangesängen. Wunderschön paradox, dass ausgerechnet ein winterlich verschneites Weihnachtslied als Vorlage für das Gesinge dient und so waren wir „Walking in the Glory wonderland“. Loved it! 



Lässt sich wohl vom gesamten Trip hier behaupten :) Keep goin', Bud!

Bier + Sonnenschutz = 1a-Abkühlung

Ebenfalls lila und so eine super Überleitung zu meinem nächsten Punkt: die Trikots der Fremantle Dockers Footy Mannschaft. Auch in Fremantle waren wir nämlich letzte Woche. Leider nicht, um ein spaßiges Footyspiel anzugucken, sondern um Bye Bye zu sagen! Nils kannte sie schon aus Hamburg und ich habe sie ebenfalls ziemlich schnell liebgewonnen: Immi und Greg, ich wünsche euch eine so wundervolle Zeit in Asien und freue mich, dass wir wenigstens Gelegenheit hatten, uns hier kennen zu lernen und ein paar wenige Male zu treffen. In Hamburg wird das dann gern fortgesetzt, aber erstmal wird genossen! A huge TA for lots of fun!

Als wäre das nicht genug, gab es noch ein weiteres Ereignis Ende Oktober: Halloween! Mit recht großen Erwartungen aufgrund der ganzen Deko überall und dem ganzen Schnickschnack, den es überall zu kaufen gab, bin ich nun eines Besseren belehrt worden: Halloween ist in Deutschland inzwischen offensichtlich massiv (so scheint es auf Facebook jedenfalls, wenn man die Tage um den 31. Oktober näher betrachtet), hier war eher nur ein Hauch von Grusel in der Luft, ein gruseliges Lüftchen (ich weiß, wie du jetzt guckst, Leni!). Die Kids haben sich verkleidet und dann ging es zum „Trick or Treat“ durch die Straßen. Obwohl nur so circa vier oder fünf Nachbarn angeklingelt wurden, kamen die Jungs mit einer riesigen Beute wieder. Auch wir waren mit einer Schüssel auf die Klingelkinder vorbereitet. Da es nur zwei waren, mussten wir den Rest der Süßigkeiten notgedrungen selbst wegnaschen. 


Etwas müde, aber sie steht und sieht hinreißend aus

Ninja und Spidy mit Riiiieseneimer Jelly Beans

Leg dich lieber nicht mit Spidy an!

A propos Nachbarn (man, meine Überleitungen heute, erste Sahne!)..
Zwei Häuser weiter habe ich neulich eine Entdeckung im Garten gemacht, die mich doch eher hat grübeln lassen. Seine Wäsche bei schönem Wetter draußen aufzuhängen ist nichts ungewöhnliches. Die meisten handhaben das hier so hinter ihren Häusern. Dieses Mal hing die Wäsche deutlich sichtbar für jeden zwischen zwei großen Bäumen direkt vor dem Haus. Ist ja furchtbar.. Nils würde sagen „Stop it, or I call the police“ so wie er es immer tut, wenn Leah ihn tritt, kneift oder sonstwie ärgert. Mit diesen Worten zaubert er ihr jedes Mal ein Lächeln auf die so oft beschmierten Bäckchen!
Und was ist nun so ungewöhnlich an Wäsche vor dem Haus? Nun, es waren ausnahmslos BHs und allesamt lila. Das führte mich dann doch mal zu Gastmama Michelle, um zu fragen: Waaaarum hängen über 20 lilane BHs deutlich sichtbar für jeden in der Einfahrt unserer Nachbarin? Und die Antwort folgte auch dem Fuße! Es war „Purple Bra Day“ und die nette Frau von nebenan hatte eine Kaffee-Tee-Veranstaltung ganz im Zeichen dessen veranstaltet. Nicht nur die Farbe Lila, sondern logischerweise im Besonderen lilafarbene BHs bilden das starke Symbol für Brustkrebs und dessen Bekämpfung. Die Veranstaltung war eine Art Wohltätigkeitsgala, bei der es um die Sammlung von Spenden für die Brustkrebs-Forschung ging. Schöne Sache, schönes Symbol und auf jeden Fall einen bewundernden Eintrag wert!!



Eine schöne australische Sache also! Es gibt aber auch Sachen hier, die weniger schön sind. (Jetzt kommt endlich der Haken, denken jetzt einige? Nichts da.. von den Tieren wussten wir vorher, die sind kein Haken. Der bleibt also weiterhin unsichtbar..)
Keine Spinne (die supergiftige Redback lebt aber immernoch fröhlich vor unserem Haus und zeigt sich jeden Abend nach Sonnenuntergang), keine Schlange.. Ein Lizard! Eine dicke, hässliche und lahme Echse, die sich in unseren Garten verirrt hat. (Keine Fotos, aber wer es sehen will, möge Google danach befragen, wie ein „Bobtail Lizard“ aussieht.) Huch, da krabbelt gerade eine Miniechse 50cm vor mir über den Boden. Ganz und gar nicht lahm, aber auch ganz und gar nicht gruselig, sondern ziemlich niedlich!
Weiter im Geschehen: Nennen wir ihn mal passenderweise Bob, hatte sich also verirrt und wurde nun von Dauerbeller Max beknurrt und bebellt und verängstigt. Lahm und ungefährlich wie er nun einmal ist, gab es keinen Ausweg. Und so konnten Nils und ich beobachten, wie Max den armen Bob völlig verschreckt und zu allem Überfluss immer wieder in die Schnauze nimmt, um ihn einen Meter weiter wegzuwerfen. (knackte ganz schön, Echsenhaut scheint echt ganz schön hart zu sein). Als ich Lewis von dieser Sache erzählt habe, meinte der nur „That's not a very sensitive behavior!“, womit er selbstverständlich absolut Recht hat. Unsensibler Max!!
Nun konnten wir ja aber nicht zusehen, wie er Bob einen Herzinfarkt verschafft und so mussten wir irgendetwas tun. (Allein schon, weil Max superdoll abgenervt hat..) So schnappt sich Nils also den kleinen Köter und schleppt ihn ins Haus – Ruhe! Endlich! Und Bob?
Ab auf die Hake, mit der langen Schaufel festgehalten und ZACK – über'n Zaun geworfen! Diees Sorge waren wir also los. Was für ein aufregender Vormittag! Zu allem Überfluss gehörte Bob wohl zu den Echsen, die so etwas nicht auf sich sitzen lassen. Am nächsten Tag kam er wohl zurück, um sich an Max zu rächen. Ob er sich vorher abkühlen wollte? Wusste er denn nicht, dass er nicht schwimmen kann, schwer wie er ist und mit seinen Stummelbeinchen? Armer Bob.. tot im Pool.. und somit den zweiten Tag in Folge über'n Zaun geflogen.. RIP!

Zwei Tage darauf kam dann Folge-Echse Blaubert (dieses Mal nämlich ein Bluetongue Lizard, Neugierige mögen erneut Google nach Bildern befragen). Der hat sich in der Ecke versteckt und dann von Michelle vom Hof jagen lassen. Also gänzlich unbrutal dieses Treffen.

Das dürften nun auch alle nennenswerten Ereignisse der Woche gewesen sein. Puh.. Die bereits von euch fleißig erweiterte Redewendungssammlung wird dann ein andern Mal durchgekaut. Die, die dachten, jetzt wär's schon zu spät: gern noch her mit euren Lieblingsredewendungen. Dieses Thema ist schließlich absolut unerschöpfbar und beschert uns hier so manchen Lacher! Vielen Dank schonmal für eure rege Teilnahme, die anscheinend einen kompletten neuen Eintrag mit sich zieht.. selbst Schuld!

Übrigens: Nils hat jetzt auch ein Wörtchen mitzureden! Besucht gern auch seinen Blog und lernt Perth durch die Männerbrille kennen. Passenderweise ebenfalls heute aktualisiert!
Sollten die Zahlen meiner Blogaufrufe dadurch sinken, werde ich selbstverständlich umgehend für Löschung der Konkurrenzseite sorgen! ;)

Um alten Bräuchen treu zu bleiben, hier der Blog-Gruß! Dieser geht heute passend zum Thema Purple Bra Day an eine ganz starke Frau, für die ich in letzter Zeit jeden Daumen gedrückt habe, den ich finden konnte! Betty, ich wünsche ganz, ganz viel Kraft für den weiteren Weg bergauf! Eine feste Umarmung an die starken Zeppinfrauen!