Sicher kann man ein Jahr wunderbar dazu
nutzen, viel zu reisen, viele verschiedene Orte zu sehen und dieses
riesige Land Australien wunderbar kennen zu lernen. Oder aber man
genießt, was man gefunden hat und unternimmt so viel wie sich eben
anbietet. Und genau das machen wir. So gibt es schon wieder
einiges zu berichten und das, obwohl wir noch immer hier sind – im
wunderschönen Perth! (ok, nicht nur, aber vor allem!)
Die Geburtstage sind nun alle
„abgearbeitet“. James ist 6, Lewis ist 4 und Leah ist 1. Happy
happy happy Birthday!! Als kleine Zusammenfassung und zur
Vervollständigung (James und Leah fehlten ja noch bildlich) lasse ich hier
Fotos sprechen:
Marshmellow-Tässchen
passend zur Torte..
zartfarbene Torte und Cupcakes - natürlich alles mit Butterfly
Hans und Jules genießen die Party
auch Nils freut sich über die schicke Location - ein schickes Cafe direkt am Meer
Das Geburtstagskind
Nächste Party: James' Piratenparty mit (natürlich selbstgemachten) Süßigkeiten und EURO-Goldmünzen
crazy Kuchen darf auch nicht fehlen
Geilster Wasserrutschenspaß!!
Und Kinderschminken. Hier die entzückende Cupcake-Prinzessin Chelsea
Tahlia konnte nicht genug kriegen
Hans und Pirat Sebastian
Weiter mit spannenden Erlebnissen ging
es dann wieder Dank Internetdeal sehr günstig (wer trotz meines
Ratschlags immer noch nicht bei Groupon registriert ist, ist selbst
Schuld und anscheinend unbelehrbar..) nach Rockingham. Was will man
da denn? Durchaus berechtigte Frage, wenn man sich in dieser Umgebung
etwas auskennt, gilt dieser Stadtteil hier als einer, in dem gemessen
mit Deutschland wohl viele RTL-Charaktere leben. Aber Rockingham ist
nicht nur weit weg und Perths Plattenbau (natürlich trotzdem keine
Hochhäuser, hier hat man ja Platz). Es stehen am Wasser entlang auch
ganz nette Häuschen bis Villen und der Anlass unserer Fahrt war
sogar noch näher am Meer. Das Boot legt an einem kleinen Steg am
Strand. Der Strand dort ist übrigens auch sehr schön, darf ja mal
erwähnt sein.. Ab auf's Boot also und los geht’s! Wohin? Zu den
Delfinen. Da die wild sind und niemand sie zähmt, erzieht,
einsperrt, fesselt, fängt und isst oder was auch immer man so Böses
macht, müssen die erstmal gesucht werden. Bester Laune haben sie
sich aber schnell angefunden. Sie sind uns sogar fröhlich entgegen
geschwommen.
Schnell vom coolen Louie die Einweisung
bekommen, was zu tun und zu lassen ist, in den sexy Neopren
geschlüpft (das ist echte Arbeit, wenn die Dinger noch feucht sind,
man man man..) und dann GO GO GO, alle rein ins Wasser. In
Sechsergruppen, um die Fischis nicht zu erschrecken. Mit
Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet eine Kette bilden. Linke
Hand fasst Gürtel des Vordermannes (bzw. der Vorderfrau, für die
Emanzen unter uns) und dann leichengleich auf der Wasseroberfläche
treiben. Die quietschenden Delfine kamen von ganz allein, spielen,
umschwimmen dich, singen und paaren sich sogar direkt vor deinen
Augen. Hemmungslos und atemberaubend! (obwohl's mit Schnorchel ja
möglich gewesen wäre) An dieser Stelle eine dicke und ernstgemeinte
Entschuldigung an alle Delfine für meine bisherige Einstellung, dass
ihr langweilig und ja nur „ein großer Fisch“ seid (Säugetier,
weiß ich.. Schwimmt aber und sieht aus wie Fisch und wird daher hier
so genannt). Es war mehr als spannend, unglaublich und unvergesslich!
Danke auch an meine liebe Hans, Nils, Granny, Vivi und Kathi für
schöne Stunden auf dem Boot und im türkisen Nass! Und wir alle danken Nils ganz besonders für das schöne Video von unserem "Abschiedskommitee"!
Nils mit Hai-Verscheuchungssystem am Fuß
Das Team Black mit dem schwarzen Gürtel (was auch sonst?!)
Hier Team Black unter Wasser
so naaaah
zum Greifen nah sogar
Aber nicht nur Perth hat seine Freude
an uns, denn wie gesagt, was wir kriegen, nehmen wir mit! Und so ging
es diesen Monat mal rüber an die Ostküste. Die Rollen der Lockvögel
wurden übernommen von „Schwägerin“ Jana und Bandkollegin Bine,
die mal zum Urlauben in Sydney waren. Chance erkannt, ergriffen und
ZACK nach Sydney! Wir sind dazu ganze fünf Nächte beim Exparshiper
und Freund Alex und seiner wunderbaren Frau Angela untergekommen
(Thank you so much, Guys, it was a real pleasure to meet and be with
you. Big TA for having us!!). Gemessen in Hamburger Einheiten war das
zwar so ungefähr in Henstedt-Ulzburg, (für alle Nicht-Hamburger:
Weit raus, ruhig und lange Bahnfahrt zur Stadt), aber dafür
1a-Schlaf und trotzdem gute Verbindung. Mit der hochmodernen (NOT)
Bahn dann circa 50 Minuten bis in die Innenstadt, vorbei an allen
sehr deprimierenden Stadtteilen. Ja ja.. der Westen Sydneys ist also
nicht so der Knaller. Die bekannten Sehenswürdigkeiten hingegen aber
tatsächlich sehr sehenwürdig!
Es ist wie ich gehört habe auch nach
Deutschland durchgedrungen, dass es in Sydney heißer zuging als gut
für sie Stadt ist. Für beziehungsweise eher gegen die Buschbrände
ist es also spitzenmäßig, dass es viel geregnet hat. Schlechtes
Timing dahingegen für uns. Die ersten Tage konnten wir Bondi Beach
(touristisch, aber schön!) mit Bine und am zweiten Tag dann das
volle Innenstadttrubelleben (groß, voll und schön!) mit Jana und
Freundin Karo in vollen Zügen und kurzer Kleidung genießen. Dann
ging's los mit dem Regen. Anstatt großartig zu erkunden wurde
demnach (ein bisschen leider, aber auch ein bisschen herrlich!)
relaxt. Möglicherweise haben wir ja zum Ende meiner Australienzeit
(noch nicht dran denken, Juju!!) nochmal die Möglichkeit,
hinzufliegen, aber es darf auch gesagt sein: wenn nicht, ist es nicht
soo dramatisch. Zusammenfassend lässt sich sagen: Eindrucksvolle
Bilder bieten sich in der City, ansonsten wollte Sydney sich uns
gegenüber leider nicht von seiner besten Seite zeigen. Genossen
haben wir unseren Kurztrip aber auf jeden Fall in vollen Zügen.
Genau genommen in vollen Bussen, da die Züge sich ja dazu
entschlossen haben, nicht mehr zu fahren an unserem Wochenende.
Touris vor Harbour Bridge
Opera House (das muss ja)
Wer hätte gedacht, dass die Oper gefliest ist?
Eindrücke im Dunkeln - fotografiert während einer schönen Tour mit der Fähre
Zurück in Perth genießen wir den
bereits ziemlich heißen Sommer. Verschwitzt nach zehn Minuten
Wäsche-Aufhängen.. Daran muss sich das europäische
Schweißdrüsensystem erstmal gewöhnen. Aber wir sind guter Dinge.
Alles wird weihnachtlich. Nur die
Stimmung bislang noch nicht, kommt man sich doch eher vor wie im
falschen Film. Aber da nun auch die 24 Säckchen meiner Adventskette
und mein Nikolaus-Stiefel hier angekommen sind (Danke, Mama!! :-* und
Danke Oma, für all die schönen Sachen für die Kinder, das ist
großartig! Sie werden sich soo sehr freuen!), scheint es etwas
realer!
Erstmal geht es nächste Woche zu fünft
(Mona, Freya, Nils, Hans und Jules) nach Lombok/Indonesien, um fünf
Tage und Nächte Luxus-Suiten mit eigenem Pool zu genießen. Wenn wir
dann wieder da sind, dürfte hier der Weihnachtsbaum aufgebaut sein,
das passiert nämlich üblicherweise am 01. Dezember.
Zitat der Woche von Lewis:
„Julie, you know how much I love you?
All the way to the moon and back!“
(da KANN man doch ehrlich nur glücklich
sein hier!)
Und in alter Tradition ein geblogter
Gruß. Heute aaaan: Den Henstedt-Ulzburger Teil der Familie! Nicht
nur, weil euer schöner Stadtteil Erwähnung in diesem Eintrag
gefunden hat, sondern auch, weil ich viel an euch denke und mir
vorstellen kann, dass gerade euch, Lea und Lenni, der Delfinteil gut
gefallen könnte. Ich hätte euch gern einen eingefangen, aber
Anfassen war leider nicht erlaubt und ich glaube, die Fische fühlen
sich auch nicht soo wohl in der Post. Bettina und Martin, ich
trainiere hier fleißig weiter das Backen und die abgefahrene
Süßigkeiten-Kunst, damit ich euch bei der Ausführung des nächsten
Geburtstages helfen kann. Fühlt euch alle umarmt!!
NEID NEID NEID, aber 'Mer muss och jünne könne!'.
AntwortenLöschenWir denken an Dich und fragen uns: Was esst ihr zu Weihnachten? :-) :-) :-)
Die Oldies aus der G 97